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Pasta mit Brechbohnen und Cacioricotta – Ein Rezept aus Basilikata

  Pasta mit Brechbohnen und Cacioricotta – Ein Rezept aus Basilikata Jede Gabel dieses Gerichts ist eine kleine Zeitreise in meine Kindheitssommer in Montescaglioso, in der Basilikata. Vier bis acht Wochen voller Sonne, Abenteuer und natürlich köstlicher Hausmannskost. Meine Schwester und ich verbrachten unsere Tage zwischen den Gassen des Dorfes, am Strand von Metaponto und auf den Feldern von Castellaneta, wo die Plantage "Papa Tonno" stand. Ob es sie wohl noch gibt? Damals jedenfalls war sie ein wahres Paradies voller Olivenbäume, Weinreben, Tomaten und Wassermelonen. Und auf dem Tisch? Immer das Beste der Region – frisch, einfach und unvergleichlich lecker. Eines meiner Lieblingsgerichte von Zia Maria: Pasta mit Brechbohnen und salziger Ricotta. Pasta mit Brechbohnen und salziger Ricotta. Zutaten für 4 Personen 400 g Spaghetti oder Bucatini (Tante Maria bevorzugte Spaghetti!) 300 g frische Brechbohnen, geputzt und halbiert 200 g Ricotta salatacotta (alternativ Parmesan od...

Die Rolle des Klosters San Michele Arcangelo in der lokalen Wirtschaft des Mittelalters

 

Die Rolle des Klosters San Michele Arcangelo in der lokalen Wirtschaft des Mittelalters

Das Benediktinerkloster San Michele Arcangelo ist das Herzstück der Stadt Montescaglioso und dominiert sowohl das historische Zentrum als auch ihre Geschichte. Die Bedeutung des Klosters reicht jedoch weit über seine religiöse Rolle hinaus. Im Mittelalter war das Kloster nicht nur ein Ort der Spiritualität, sondern auch ein wesentlicher Motor der lokalen Wirtschaft.

Die Benediktinermönche waren bekannt für ihre landwirtschaftlichen Fähigkeiten. Sie führten neue landwirtschaftliche Techniken in der Region ein und verwandelten das Umland von Montescaglioso in ein fruchtbares Agrarzentrum. Besonders der Oliven- und Weinanbau wurde durch die Mönche intensiviert. Die Klosterwirtschaft umfasste Weinpressen, Getreidemühlen und Ölmühlen, die sowohl den lokalen Bedarf als auch den Handel mit benachbarten Städten deckten. Diese landwirtschaftliche Aktivität ermöglichte es dem Kloster, große Ländereien zu verwalten und lokale Bauern unter Vertrag zu nehmen.

Das Kloster spielte zudem eine entscheidende Rolle im Verwalten der Rechtsprechung über das umliegende Land. Als Eigentümer und Verwalter vieler Felder und Ressourcen kontrollierte es den Zugang zu Wasser und Landnutzung, was ihm wirtschaftliche und politische Macht verlieh. Das Vermächtnis des Klosters prägt Montescaglioso bis heute, und seine landwirtschaftlichen Traditionen sind in der Region tief verwurzelt.

Oktober 2024.
Mein Vater Francesco Viggiani, bei einem seiner vielen Besuche im Kloster von Montescaglioso.


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